Herren

1. Herren


1. Herren 2018

Liga
Bezirksliga

Mannschaftsführer
Marc Münch
0163/7508895
marc.münch@gmx.net

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  1. Herren steigen in die Super-Bezirksliga auf

Nachdem im letzten Jahr die Aufstiegsträume mit einer unglücklichen 5-4 Niederlage im entscheidenden Spiel geplatzt waren, war die Mannschaft hochmotiviert und sehr hungrig den Aufstieg in die Super-Bezirksliga dieses Jahr endlich perfekt zu machen. Schon während der Saisonvorbereitung, die am 1. Mai ihren Höhepunkt hatte, zeigte sich die Mannschaft in exzellenter Form. Auch Neuzugang Philippe Schroeder, den sein Studium ins wunderschöne München gezogen hat, fügte sich hervorragend in die Mannschaft ein: „Ich spiele gerne mit Euch, bin aber nicht jedes Wochenende in München.“ Es gab allerdings auch Hiobsbotschaften, so mussten wir bedauerlicherweise auf Spieler-Sportwart Tino Klöpfer (Kreuzbandriss) und Dauerbrenner Jannis Lutze (Elternzeit) verzichten. Tino Klöpfer gab sich trotzdem zuversichtlich: „Es ist natürlich sehr bitter für mich die Sommersaison zu verpassen, aber ich habe volles Vertrauen in diese Mannschaft und werde sie von der Bank mit kühlen Getränken unterstützen.“
Da die zweite Herren Mannschaft meistens parallel spielte wurde – wie immer – die bestmögliche Aufstellung für beide Mannschaften aufgeboten.

In einer starken 7-er Gruppe waren wir am 1. Spieltag beim SC Eching zu Gast. Bereits nach den Einzeln (5-1) stand der erste Saisonerfolg fest. Daniel Blagojevic (Position 2) hat mit einem souveränen 6-1, 6-3 in der ersten Runde die Zeichen auf Sieg gestellt: „Das erste Saisonspiel ist nie einfach. Ich bin froh, dass ich trotz leichter Schmerzen so gut ins Spiel gefunden habe – so kann es weitergehen.“
Am zweiten Spieltag gaben wir unser Heimspiel-Debüt gegen den TC BW Neufahrn. Debütant Philippe Schroeder verteilte ein 6-0, 6-0 (Position 2) und beeindruckte Spitzenspieler Roland Huber: „Er hat schon oft stark trainiert, aber dass es so schnell geht… jetzt muss ich mich schnell Warmspringen.“ Mit einer 4-2 Einzelführung ging es in die Doppel, wo wir erfolgreich auf (Einzel- und) Doppelspezialist Jochen Krennmayer zurückgreifen konnten: „Gestern habe ich bei den Herren 30 in der Bayernliga debütiert, aber mein hervorragender Fitnesszustand und die schnellen Beine haben mich heute durch das Doppel zum Sieg getragen.“

Mit einer makellosen 2-0 Bilanz zum Saisonauftakt (7-2, 6-3) wurde am dritten Spieltag gegen den ebenfalls ungeschlagene TC Isen ein heißer Kampf erwartet. Debütant Martin Herrmann (Position 5) überzeugte beim 6-1, 6-0 Sieg mit echtem Spielwitz, gutem Auge und flinken Händen und Oliver Immele fasste zusammen: „Ein Spieler wie Martin ist eine absolute Bereicherung für das Team – wir sind sehr froh, dass wir ihn haben.“ Oliver Immele war es dann, der im Doppel an der Seite von Roland Huber den entscheidenden 5. Punkt sicherte. Insgesamt stand mit einem 6-3 der dritte Sieg im dritten Spiel zu buche.

Im nächsten Spiel gegen TC Pfaffenhofen Ilm 2 konnte an diese hervorragenden Leistungen angeknüpft werden: Spitzenspieler Roland Huber war die ganze Saison in bestechender Form und ließ sich auch von „Von-unten-Aufschlägen“ von seinem an der Schulter verletzten Gegner nicht aus der Ruhe bringen und siegte in gewohnter Manier in zwei Sätzen. Nach einer 4-2 Führung nach den Einzeln wurden die Doppelqualität erneut unter Beweis gestellt: 7-2 hieß es am Ende. Um nach 4 Siegen in 4 Spielen nicht das große Rechnen beginnen zu lassen, entschloss man sich „doch einfach“ noch die letzten beiden Spiele zu gewinnen, um aufzusteigen.

Es ging im Heimspiel gegen den TC RW Eschenried 2, der immerhin mit LK 6,6,7,7,8,8 zu Gast war, um wichtige Punkte. Der gefeierte Sieg von Kevin von der Heydt (Position 3) 6-4, 2-6, 12-10 nach Abwehr eines Matchballs brachte sogar bereits nach den Einzeln den entscheidenden 5. Punkt ein: „Es war eine enge Kiste, aber als dem starken Gegner beim 11:10 im Ballwechsel im Matchtiebreak die Saite gerissen ist und der Ball ins Netz flog war ich schon ein bisschen erleichtert. Ich hatte heute das nötige Glück auf meiner Seite – Tennis macht Spaß.“ Auch die bärenstarke Leistung beim 6-3, 6-2 Sieg gegen den LK-stärkeren Gegner von Jochen Krennmayer (Position 5) ist bemerkenswert: „Ich habe mich heute gut gefühlt und den Ball sauber getroffen. Jetzt können wir mit einem Sieg im letzten Spiel alles klar machen.“ Im Doppel zeigte Spielertrainer Christian Ranft an der Seite von Roland Huber nochmal die ganze Facette seines Könnens: Asse, Volleywinner, Grundlinien-Stops, … es war beim hochverdienten 6-1, 6-2 Sieg im ersten Doppel einfach alles dabei und erfreute die zahlreichen Zuschauer. 8-1 Sieg hieß es am Ende.

Bereits am Montag vor dem letzten Spieltag standen wir durch einen Ausrutscher der Konkurrenz aus Langenbruck als sicherer Aufsteiger fest – AUFSTIEG!

Trotzdem wurde das letzte Spiel noch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angegangen und mit 6-3 (4-2 nach den Einzeln) nach Hause gefahren. Tino Klöpfer gab dabei ein bemerkenswertes Comeback bei seinem 2-Satzsieg an Position 2: „Es fühlt sich gut an wieder auf dem Platz zu stehen… dann auch noch zu gewinnen ist natürlich umso schöner.“

Der Aufstieg wurde selbstverständlich im Anschluss im Kreise beider Herrenmannschaften und deren treuen Fans noch bis in die Nacht gebührend gefeiert. Wir danken neben den zum Einsatz gekommenen Herrenspielern: Christian Ranft, Roland Huber, Philippe Schroeder, Tino Klöpfer, Daniel Blagojevic, Kevin von der Heydt, Marc Münch, Sven Hoenen, Jochen Krennmayer, Martin Herrmann, Enno Budelmann und Oliver Immele auch der zweiten Herren sowie den beiden Herren 30 Mannschaften für die unkomplizierte und herausragende Bereitschaft immer die bestmögliche Aufstellung für alle Beteiligten zu finden. Festzuhalten bleibt, dass die Mannschaft auf und neben dem Platz eine Menge Spaß hatte und sich auf die nächste Sommersaison in der Super-Bezirksliga freut.

Euer MF Marc Münch

 

2. Herren

 

2015 2. Herren

stehend links nach unten rechts: Florian Binder, Max Dietl, Kevin v.d. Heydt, Jannis Lutze, Lars Junold, Florian Krause, Oliver Immele, Christopher Nußbaum Es fehlt: Sven Lucic

Liga
Bezirksklasse 1

Mannschaftsführer
Oliver Immele
0176/61917173
immele_oliver@gmx.de

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  1. Herren halten fulminant die Klasse

Ich will keinen Hehl daraus machen: Die Tatsache, dass ich diesen Bericht verfassen darf, ist wohl zu 95 % der Tatsache geschuldet, dass ich als einziger Spieler sämtliche Spiele der 2. Herren in diesem Sommer mit absolviert habe. Aber das soll meine Motivation nicht schmälern, an dieser Stelle kurz über eine am Ende so erfolgreiche wie nach menschlichem Ermessen nur mögliche Saison zu sinnieren! Diese besondere Ehre kommt mir zudem zum ersten Mal zuteil, nachdem ich erst im Spätsommer des letzten Jahres Teil des HC Wacker wurde. An dieser Stelle muss ich einfach mal sagen, dass es mir einen Riesenspaß macht, Teil dieser Truppe zu sein – vielen Dank für die hervorragende Aufnahme und Integration!
Schluss mit dem Geschwafel – kommen wir an das Eingemachte. Los ging unsere Saison im Fernen Norden Münchens. Nach erfolgreicher Anreise über Wald und Wiese wurden in Zolling gleich einmal erfolgreich die ersten 4 Stiefel in der Mannschaft verteilt. Nur Niels machte es clever und ließ sich nach verlorenem Einzel im Dreier-Doppel mit mir aufstellen – dort glückte uns ein letztlich ungefährdeter Punktgewinn.

Am zweiten Spieltag gaben wir unser Heimrecht auf, um auf der Anlage des HVB Club von dem hochgelobten Club-Sandwich profitieren zu können. Das blieb leider für den ein oder anderen das Highlight des Tages – der von Laurenz am ersten Spieltag eingeschlagene Weg, sich knapp im Matchtiebreak geschlagen geben zu müssen, wurde mit drei weiteren verlorenen Matchtiebreaks am zweiten Spieltag routiniert fortgesetzt. Am Ende stand eine 3:6 Niederlage auf dem Scoreboard, die mit ein bisschen mehr Glück sicherlich auch verhindert hätte werden können.

Nichtsdestotrotz war im ersten richtigen Heimmatch gegen Kranzberg jeder der Überzeugung, dass es nun endlich mit dem Siegen losgehen könne. Mit Verstärkung aus der Herren 30 in Form von Manu und der Überzeugung, dass wir auf Platz 4 im „Cage“ einen unverwüstlichen Heimvorteil haben würden, gingen wir in die Partie. 2 verlorene Matchtiebreaks und 3 Einzelniederlagen im Cage später gingen wir mit einem 0:6 in die Doppel. Dort sollte es dann passieren – zwar wurde ein Doppel erneut im Matchtiebreak verloren, doch das Dreier-Doppel Mayer/Schloz fuhr tatsächlich mit einem souveränen 5:7, 7:6, 10:7 den ersten Sieg im Matchtiebreak ein. Als es dann nach 10 Stunden auf der Anlage Zeit für Abendessen war, waren zwar die meisten Spieler schon verschwunden, die Pizza schmeckte aber dennoch hervorragend.
Nach drei Niederlagen aus den ersten drei Spielen war klar: Der erste Sieg muss her. Diesen ergatterten wir uns dann auf der sagenumwobenen Anlage des MTC Iphitos. Dabei ließen wir uns auch nicht von wasserfallartigen Sprachtiraden der Gegner, über den Platz fliegenden gegnerischen Tennisschuhen oder der Tatsache, dass das Einser-Doppel vom Gegner abgeschenkt wurde, um auf dem Nebenplatz Training nehmen zu können, aus der Ruhe bringen. Letztlich fuhren wir einen ungefährdeten 7:2 Erfolg ein. Die zwei Matchpunkte gaben wir – wie hätte es anders sein können – nach zwei verlorenen Matchtiebreaks ab.

Mit frischem Rückenwind ging es als nächstes gegen den sich bereits als Aufsteiger abzeichnenden TSV Milbertshofen. Machen wir es kurz: bei der 1:8 Niederlage zeigte Milbertshofen uns die Grenzen auf. Doch auch hier ließen wir es uns nicht nehmen, in Person von Niels auch einen Matchtiebreak zu verlieren.

So langsam war also auch dem Letzten klar, dass wir in dieser Saison nicht um den Aufstieg mitspielen würden. Umso wichtiger waren das anstehende Kellerduell gegen Garching und der Abschlussspieltag gegen Freising. Pünktlich zu diesen wichtigen Spielen machten sich unser Mannschaftsführer und dessen Stellvertreter (Namen werden hier besser nicht genannt) auf den Weg in die Alpen und hinterließen mir die ehrenvolle Aufgabe, eine Mannschaft für das Spiel gegen Garching zusammenzustellen. Was zunächst noch sehr aussichtsreich erschien, entpuppte sich schnell als ziemlicher Stressfaktor. Gleichzeitig erlebte ich natürlich auch das erste Mal, was andere jede Woche durchzumachen hatten. An dieser Stelle daher einen kräftigen Dank an Oli und Flo Krause, die sich zu jeder Zeit der Saison mit einem wahnsinnigen Aufwand für die Organisation der Mannschaft eingesetzt haben.

Nun kam also das besagte Kellerduell gegen Garching, für das sich trotz Biegen und Brechen nur fünf einsatzbereite Spieler finden ließen. Kurzerhand fiel leider mit Sven auch noch der vielgefeierte Einkauf aus der 1. Herren aus. Uns war also klar, dass für einen Sieg noch maximal ein Punkt abgegeben werden durfte. Nach einer schmerzlichen 6:7, 6:7 Niederlage von Hodi im Einzel war somit im Doppel noch alles drin. Wäre da nicht der Matchtiebreak gewesen. Zwar konnten wir einen dieser Teufelsdinger für uns entscheiden, doch der zweite ging durch Bimmi und (schon wieder) Hodi knapp verloren. Sch***e gelaufen. Dachten wir. Im Nachhinein könnte man die knappe Niederlage gegen Garching aber auch als taktisch cleveren Schachzug bezeichnen, der die direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt in Scheinsicherheit wahrte. Denn jetzt kam der letzte Spieltag, und der hatte es in sich!
Ein absolut souveräner 7:2 Sieg im erneut auf die Anlage des Gegners verlegten letzten „Heimspiel“ der Saison sicherte den letztlich souveränen, nie ernsthaft in Gefahr gewesenen Klassenerhalt. Laurenz setzte dabei seine absolut überzeugende Matchtiebreak-Statistik nach dem Motto „alle guten Dinge sind drei“ fort und die Doppelungeheuer Martin und Flo Krause räumten im Einser-Doppel die Gegner aus dem Weg, nachdem sie im ersten Satz bockstark mit einem 0:5 gestartet waren – bis Martin den unkonventionellen, aber absolut effektiven Vorschlag „Ich spiel jetzt den ersten Aufschlag rein und du läufst einfach mal auf gut Glück durch“ brachte. Von da an ging es bergauf und letztlich wurde sogar der Matchtiebreak gewonnen, sodass wir die Saison mit einer absolut zufriedenstellenden Gewinnquote von 20 % abschließen konnten.
Bleibt als Fazit festzuhalten: Geile Jungs, geile Stimmung und wenn wir die Matchtiebreaks nächste Saison gewinnen, spielen wir um den Aufstieg! Ein kräftiger Dank an alle Spieler, die auf und neben dem Platz den Klassenerhalt möglich gemacht haben: Enno Budelmann, Oliver Immele, Florian Binder, Daniel Stein, Matthias Köthe, Philipp von Hodenberg, Niels Goczoll, Florian Kramer, Laurenz Schmitz, Florian Krause, Paul Schloz, Maxim Woytowicz, Xaver Mayer sowie die Unterstützung der weiteren Herren-Mannschaften und insbesondere von Manuel Moser, Kevin von der Heydt, Martin Herrmann und Sven Hoenen.

Paul Schloz

 

1. Herren 30

 

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Liga
Bayernliga

Mannschaftsführer
Christian Ranft
0160/7281304
ranftchris@aol.com

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2. Herren 30

Oberer Reihe: Daniel Knoth, Henrik Nyhuis, Andreas Anzinger, Manuel Moser, Hani Kilech

Mittlere Reihe: Marie, Marko Bokan, Christoph Küster

Untere Reihe: Heiko Krämer, Christian Chamier, Christoph Gödde

Liga
Bezirksliga

Mannschaftsführer
Christian Chamier
0175/1517677

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Herren 30 II, Sommer 2017

Die Saison 2016 endete für mich persönlich in einem Desaster: Mein geliebter Tennisverein, die „Tennisfreunde Gernlinden“ lösten sich auf und mein großartiges Team zerstreute sich in alle Winde. So tragisch diese Geschichte auch war, so eindeutig waren für Stefan Köhler und mich die sich bietenden Optionen. Als langjährige Hockeyspieler des HC Wacker war die hiesige Tennisabteilung natürlich unsere erste Wahl; nur wohin dort mit uns? Für die ersten Herren zu schlecht, für die ersten Herren 30 viel zu schlecht, für die 2. Herren zu alt und für die Herren 40 zu viele. Daher fragte ich vorsichtig beim Ranfti an, ob er irgendeine Verwendung für uns sähe. „Selbstverständlich“ sagte er, schließlich sei jedes zahlende Tennismitglied immer willkommen. Davon abgesehen hätte er da aber gerade 5 Jungs vom MSC an der Hand, die ebenfalls auf der Suche nach einem neuen Verein wären. Das wären super Jungs, sagte er, stark am Glas aber auch aufm Court nicht ganz blind. Zusätzlich wurden mir noch zwei interne Mitglieder ans Herz gelegt, die zwar noch nie / sehr lange nicht mehr an einer Punktspielsaison teilgenommen hätten aber auch lustig wären und spielerisch viel Potential mitbrächten.

Dementsprechend trafen wir uns alle einmal, stellten fest, dass es zu passen schien und klärten, warum man als fast komplettes Team den MSC verlässt: Die Zustände dort seinen etwas chaotisch, erfuhr ich, Spieler wurden vergessen zu melden und die Aufstellung würde jede Woche optimal auf eine einzelnen Person zugeschnitten.

Also gründete sich aus diesem Haufen für die Saison 2017 die neue Herren 30 II. Liga: 1. Bezirksklasse, Saisonziel: Aufstieg!

Die Saison rückte näher, die namentliche Meldung wurde öffentlich, zwei Mann fehlten. Daniel Knoth und Christoph Küster hatten es leider nicht ins Team geschafft; vermutlich ein brillanter Schachzug vom Ranfti, um den MSC-Wechslern durch gewohnte Verhältnisse den Umstieg zu erleichtern. Neues Saisonziel: Zwei angenervte Teammitglieder bei Laune halten.

Beim ersten Saisonspiel in Wolfratshausen ging es dann aber endlich ums Sportliche und jeder Einzelne spielte gleich seine individuellen Stärken aus: Unsere Nummer 1, Henrik Nyhuis, fuhr einen ungefährdeten Sieg ein, indem er seinen Gegenspieler durch die komplette Palette seiner Aufschlagvarianten entnervte: Kick-Aufschlag auf die Rückhand gefolgt von Kick-Aufschlag auf die Rückhand.

Noch schlimmer erwischte es nur den Kontrahenten von Stefan, der bis zu seiner 5:1-Führung einem souveränen Erfolg entgegen steuerte; dann jedoch stellte Stefan taktisch um: von Tennis auf eine dem Federball nachempfundene Sportart, bei der es wichtig ist, den Ball möglichst senkrecht Richtung Himmel zu dreschen. Beim Spielstand von 5:7 und 0:4 warf der Gegner schließlich das Handtuch.

Auch Hani „Iceman“ Kilech präsentierte gleich seine herausragende Fähigkeit. Mit einem Trainingsrückstand von gefühlt 8 Jahren wechselte er zwar teilweise innerhalb eines Ballwechsels mehrfach zwischen Genie und Wahnsinn, am Ende gewann er den Match-Tiebreak jedoch nervenstark mit 10:8, wobei er sich noch den Luxus erlaubte, um des lieben Frieden Willens jeden Ball seines Gegenübers als „gut“ zu geben, solange er zumindest innerhalb des umzäunten Areals einschlug.

Einzig Newcomer Heiko Krämer enttäuschte auf ganzer Linie. Obwohl er bereits einige Monate zuvor von Badminton auf Tennis umgesattelt hatte und sein allererstes Punktspiel in seinem Leben bestritt, verlor er glatt und war danach zu Recht zutiefst betrübt. Insbesondere beschäftigte ihn, dass er das Team im Stich gelassen habe. Glücklicher Wiese konnten wir ihm sensibel beibringen, dass keine Sau auch nur einen Punkt von ihm eingeplant hatte.

Unterm Strich ging die Auftaktpartie mit 6:3 an uns, wodurch die Saisonziele umgehend ein weiteres Mal angepasst wurden: Aufstieg!

Daher wurde im zweiten Spiel gegen Dachau auf zwei Positionen getauscht: Herren-40-Gastspieler Ali Hijazi und Wieder-Einsteiger Andreas Rabe, der sein letzten Punktspiel mit Holzschläger und Darmseite bestritt, ersetzen Kilech und Krämer. Die Begegnung endete mit 7:2 zu unseren Gunsten, wobei insbesondere die Leistung von Andreas herauszuheben ist, der mit zwei Punkten die optimale Ausbeute einfuhr.

Das erste Heimspiel der Saison gegen die stark eingeschätzten Jungs von Grün-Gold stand dann aber zunächst unter keinem guten Stern; der Käpt´n fuhr dilettantischer Weise mitten in der Saison in den Urlaub und auch sonst sah die Personaldecke dünn aus. 24 Stunden vor dem ersten Aufschlag bestand der Kader erst aus 5 Leuten bis plötzlich 1.Herren-30-Stammspieler Jan Mai mit seiner Bereitschaft auszuhelfen nicht nur das Team vervollständigte sondern auch auf ein komplett anderes Niveau hob. Dank seiner Beteiligung wurde ein weiterer 6:3-Sieg eingefahren. Nicht unerwähnt möchte ich allerdings die Performance von Heiko lassen, der mit 7:10 im Match-Tiebreak den ersten Sieg seiner noch jungen Karriere denkbar knapp verpasste.

Es folgte ein 7:2 über Thalkirchen, bei dem insbesondere unsere nominelle Nummer 2, Manuel Moser einen sehr starken Auftritt zeigte und souverän gewann. Das Spiel von Manu besticht dabei im Wesentlichen durch drei Komponenten:

  1. Er läuft pro Match weniger als 150 Meter – und da sind die Seitenwechsel schon eingerechnet
  2. Jeder Ball muss mit mindestens 240 km/h gespielt werden – auch Volleystops
  3. Er ist vom ersten bis zum letzten Punkt komplett unzufrieden mit sich und der Welt – völlig unabhängig von Gegner, Umständen und Spielverlauf

Für die vorletzte Begegnung in Ramersdorf entschieden wir nach langer Überlegung schließlich, uns auf Kosten eigener Spieler vorne zu verstärken und konnten Herren-40-Waffe Stefan Balz verpflichten, der sich sofort bereit erklärte, uns zu unterstützen. Dieser Zug sollte sich als ausgesprochen wichtig und richtig herausstellen. Während ich gegen die griechische Variante von Goran Ivanisevic unter die Räder kam, konnten Henrik und Hani ihre Einzel mit 14:12 und 11:9 für sich entscheiden und auf einen Zwischenstand von 3:3 stellen. Für die Doppel erwischten wir dann nicht nur eine optimale Aufstellung, sondern konnten auch auf die ganze Qualität vom Baltzi zählen, dem es gelang, mit mir das Zweier-Doppel zu gewinnen. Den fünften Punkt fuhren Hani und Doppelgott Christoph Gödde an Drei ein. Wobei hinzuzufügen ist, dass Christoph teilweise mit unlauteren Mitteln agiert, da er eine unfassbar starke Rückhand vorzuweisen hat. Ein Umstand der in der 1. Bezirksliga beinahe als unsportlich gilt.

Somit war klar, dass wir für den Saison Höhepunkt gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Sportskameraden aus Lochhausen alles aufboten, was der HC Wacker zu bieten hatte. Der Dank geht dabei ein weiteres Mal an Stefan Baltz, der nicht nur erneut antrat sondern auch noch seine zwei Kollegen Christian Caroli und Flo Ertl akquirieren konnte. Alle drei fuhren auch die erwünschten Ergebnisse ein, wobei mindestens ein halber Matchpunkt durch Christian Ranft erzielt wurde, der Christian Caroli aus seinem kleinen Zwischentief zu einem 3:6, 7:6, 10:8 coachte. Den vierten Punkt verbuchte selbstverständlich Henrik-Saisonbilanz-6:0-Nyhuis. Bereits entschieden wäre der Aufstieg gewesen, wenn sich Christoph nicht Ende des zweiten Satzes den kompletten Fuß zerstört hätte. Zwar spielte er trotz Außen- und Syndesmoseband-Verletzung tapfer zu Ende, kam über ein 7:5, 3:6, 5:10 aber nicht hinaus. Ebenso wäre es theoretisch denkbar gewesen, dass ich in meinem Einzel nicht agiert hätte wie der erste Mensch, aber aus 40 Jahren Lebenserfahrung muss ich einsehen, dass diese Option leider nicht immer besteht.

Sensationell wurde es dann bei der Terminierung der Doppel. Aufgrund diverser Regenunterbrechungen war der Tag bereits so weit fortgeschritten, dass sich Lochhausen (nicht völlig zu Unrecht) weigerte, die Partien noch anzufangen. Kaum 23 Telefonate mit potentiellen Spielern und der Staffelleitung sowie gut zwei Stunden interner Beratung später stimmte Lochhausen schließlich unserem ersten genannten Termin zu. Aber zumindest hat sich dieser Aufwand vollumfänglich gelohnt. Wenige Tage vor der Austragung bekam ich eine Whatsapp, man habe sich nun doch dazu entschieden, nicht anzutreten; samt Glückwunsch zum Aufstieg.

2018 treten wir somit in der Bezirksliga an und ich bin ausgesprochen optimistisch, dass wir mit dieser Truppe plus den beiden Neuzugänge Marko Bokan und Leo Pöttinger, wieder viel Spaß und den einen oder anderen Erfolg erleben werden.

Schammes

Herren 40

 

2015 Herren 40

stehend links nach unten rechts: Matthias Weikl, Weikl Jr., Stefan Baltz, Diminik Heinrich, Stephan Rippert Ali Hijazi, Andreas Anzinger.

Liga
Landesliga

Mannschaftsführer
Andreas Anzinger
0172/7374082
andreas.anzinger@anzinger-freiwald.de

Die Sommersaison 2017 der Herren 40 war geprägt von einer gewissen Durchschnittlichkeit, die im starken Kontrast zum Aussehen aller Mannschaftsmitglieder stand (überdurchschnittlich).
Trotz einer etwas schwachen 2:8 Bilanz schafften wir es auf einen ordentlichen 4. Tabellenplatz. Die Klasse konnte somit letztenendes souverän gehalten werden, was natürlich auch mehr als verdient war, da uns der Tennisgott (die Sau) zwei mal ein 4:5 gegönnt hat.
2018 kann kommen!

 

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Herren 65 (4-er)